Ich will mit Dir
fallen,
will mit Dir
fliegen.
Will lachen
und
weinen -
vor Freude und
Schmerz.
Will Dich in meinen
Armen halten,
bei dir sein.
Ich will mit Dir
streiten,
will mich mit Dir
versöhnen.
Ich will Dich.
Ohne Wenn.
Ohne Aber.
Dich.
snowcakeofice.
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Dienstag, 10. September 2019
Montag, 14. November 2016
Eiswasser-Eisluft
Ich ging heute durch die Stadt,
und es war unendlich kalt.
Vielleicht war es die erste Nacht weit unter
null Grad gewesen,
vielleicht waren aber auch schon
drei oder vier dahingezogen.
Tief in meine Jacke vergraben
blinzelte ich in die Sonnenstrahlen,
die gerade zwischen LKWs und
Häuserfronten irgendwie
staubig hervortraten.
Beinahe diesig war der Morgen,
erst vor wenigen Minuten angebrochen.
In der Hektik der Stadt,
in der Hektik des Montags ging seine
Schönheit unter.
Menschen übersahen den Zauber,
dieses ganz besondere Gefühl,
das sich manchmal über Montagmorgen
legte.
Ich atmete tief ein,
frisch füllten sich meine Lungenflügel
mit Sauerstoff.
Einer Droge gleich rann er durch
Adern, versetzte meinen Körper mit
Endorphinen, beflügelte
auf leichte und sanfte Art meine
Seele.
Eiskalt schmeckte die Luft auf meinen
Lippen;
irgendwie genoss ich ihn,
diesen Geschmack nach frischer Luft.
Nach Eisluft, in der sich kleine Kristalle fanden,
vom Wind umhergewirbelt.
"Als würde man Eiswasser trinken", dachte ich
und schluckte einen Mundvoll
Trockenheit und Kälte hinunter.
Eiswasser.... Für eine Sekunde schloss ich die Augen.
Mir war, als wäre mein Mund voll flüssiger
Kälte, die wie tausend Perlen in
Zahnfleisch und Zähne stach und mich
gleichzeitig mit ihrem
Geschmack unwiderstehlich lockte.
Eiswasser, frisch und rein,
so klar wie Bergseen und mit dem
Duft erholsamen Regens.
und es war unendlich kalt.
Vielleicht war es die erste Nacht weit unter
null Grad gewesen,
vielleicht waren aber auch schon
drei oder vier dahingezogen.
Tief in meine Jacke vergraben
blinzelte ich in die Sonnenstrahlen,
die gerade zwischen LKWs und
Häuserfronten irgendwie
staubig hervortraten.
Beinahe diesig war der Morgen,
erst vor wenigen Minuten angebrochen.
In der Hektik der Stadt,
in der Hektik des Montags ging seine
Schönheit unter.
Menschen übersahen den Zauber,
dieses ganz besondere Gefühl,
das sich manchmal über Montagmorgen
legte.
Ich atmete tief ein,
frisch füllten sich meine Lungenflügel
mit Sauerstoff.
Einer Droge gleich rann er durch
Adern, versetzte meinen Körper mit
Endorphinen, beflügelte
auf leichte und sanfte Art meine
Seele.
Eiskalt schmeckte die Luft auf meinen
Lippen;
irgendwie genoss ich ihn,
diesen Geschmack nach frischer Luft.
Nach Eisluft, in der sich kleine Kristalle fanden,
vom Wind umhergewirbelt.
"Als würde man Eiswasser trinken", dachte ich
und schluckte einen Mundvoll
Trockenheit und Kälte hinunter.
Eiswasser.... Für eine Sekunde schloss ich die Augen.
Mir war, als wäre mein Mund voll flüssiger
Kälte, die wie tausend Perlen in
Zahnfleisch und Zähne stach und mich
gleichzeitig mit ihrem
Geschmack unwiderstehlich lockte.
Eiswasser, frisch und rein,
so klar wie Bergseen und mit dem
Duft erholsamen Regens.
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ZuKalt
Sonntag, 23. Oktober 2016
Hörst du?
Hörst du den Wind ums Haus schleichen?
Hörst du die Katze des Nachbarn Mäuse jagen?
Siehst du den Nebel am Morgen, der sich sanft aus Baumwipfeln erhebt?
Hast du mal vom Morgentau gekostet, der glasfarben auf Wiesen glüht?
Erinnerst du dich noch wie es als Kind war, das erste Mal im Sommer barfuß über den Asphalt zu laufen?
Schmeckst du noch lieblich Zuckerwatte vom Jahrmarkt auf deinen Lippen?
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Fragen,
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Hören,
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Nacht,
Schmecken,
Sehen,
Wind,
Zuckerwatte
Montag, 5. September 2016
Melodie
Manchmal hört man diese Melodie. Die man schon jahrelang nicht mehr gehört hat, oder noch vor wenigen Minuten auf den Ohren hatte. Man verharrt eine Sekunde in dem, was man gerade macht. Kochen, Autofahren, mit dem Hund im Wald herumstromern oder eine Zigarette rauchen.
Sie trifft mitten ins Herz, setzt den Verstand außer Kraft und schenkt Gänsehaut, die angenehm gruselig den Rücken überzieht. Fein stellen sich Armhärchen, irgendwie fühlen sich die Ohrspitzen warm an.
Erinnerungslücken durchziehen Gedankenströme, Gefühle schlagen Wellen, höher als Ozeane.
Diese eine Melodie.
Tagelang gehört, nächtelang geträumt.
Diese eine Melodie, die vielleicht zu genau dem einen Menschen gehört hat.
Und immer noch gehört, wenn man ehrlich zu sich selbst ist.
Kann man Mensch und Melodie voneinander trennen, wenn sie erst zu einem geworden sind?
Erinnerungen löschen, die stundenlang Namen und Noten in Herzwände gegraben haben?
Diese eine Melodie, zur Seuche geworden, zum Methadon der Verliebten.
Sie trifft mitten ins Herz, setzt den Verstand außer Kraft und schenkt Gänsehaut, die angenehm gruselig den Rücken überzieht. Fein stellen sich Armhärchen, irgendwie fühlen sich die Ohrspitzen warm an.
Erinnerungslücken durchziehen Gedankenströme, Gefühle schlagen Wellen, höher als Ozeane.
Diese eine Melodie.
Tagelang gehört, nächtelang geträumt.
Diese eine Melodie, die vielleicht zu genau dem einen Menschen gehört hat.
Und immer noch gehört, wenn man ehrlich zu sich selbst ist.
Kann man Mensch und Melodie voneinander trennen, wenn sie erst zu einem geworden sind?
Erinnerungen löschen, die stundenlang Namen und Noten in Herzwände gegraben haben?
Diese eine Melodie, zur Seuche geworden, zum Methadon der Verliebten.
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